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Wahrnehmung & Klarheit – Die Schlüssel zur Achtsamkeit

Du bist auf der Suche nach mehr Klarheit, möchtest deinen Alltag – ja, dein ganzes Leben – bewusster wahrnehmen und zu mehr Achtsamkeit finden. Du möchtest mehr Sinn und Erfüllung erleben & dein Hamsterrad endlich verlassen. Mit 7 einfachen Schritten kannst du hier schon viel erreichen. Ich schenke dir dafür mein kostenloses Mini- Basic-Coaching #1 & begleite dich ein Stück. Fühl‘ dich inspiriert und starte deinen Weg JETZT!

Das klingt total banal und doch ist es so, so wichtig! Jeder hat schon die Erfahrung gemacht, wie man durch den Tag geht, wenn man sehr müde ist. Alles ist anstrengend und scheint an einem vorbei zu gehen. Klar, dass die Wahrnehmung dadurch sehr eingeschränkt und nur auf das Wesentliche ausgelegt ist. Es ist also leicht vorstellbar, welchen Effekt guter Schlaf auf unsere Wahrnehmung hat. Wir sind ausgeruht, haben Lust und Energie, stehen den Dingen positiv gegenüber und haben jede Menge Kapazität, links und rechts Kleinigkeiten aufzunehmen, die uns sonst wohl entgangen wären. Das Gehirn hatte Zeit zum Ausruhen und Verarbeiten und wir starten frisch und offen für unsere Umwelt. Daher mein erster Tipp zur Steigerung der Wahrnehmung & Klarheit: Auf genügend Schlaf achten – ihn sogar fest einplanen.

Routinen helfen uns, im Alltag zu funktionieren, wenn Unvorhersehbares eintritt. Wir kommen nicht sofort aus dem Tritt und können ein gewisses Maß an Grundordnung wahren. Sie geben uns also Sicherheit und entlasten uns, nicht jeden Tag jeden Schritt neu zu organisieren. Unsere Wahrnehmung kann sich somit getrost auf anderes richten. Hängen wir zu starr an unseren Routinen, fühlen wir uns jedoch schnell wie in einem Hamsterrad. Dann übergehen wir momentane Bedürfnisse und das führt schnell zu Unzufriedenheit – womit unsere Wahrnehmung ganz klar eingeschränkt wird und die Gefahr besteht, dass wir uns nur noch auf unsere negativen Gefühle fokussieren.

Wie bei allem ist also auch hier die richtige Balance zwischen Routinen und Flexibilität gefragt – vor allem auch das Hören der inneren Stimme, die uns bei der Entscheidung helfen kann, ob es uns gerade gut tut, an einem Ablauf festzuhalten oder lieber mal locker zu lassen.

Eltern, die das beherrschen, sind nicht nur liebevoller und achtsamer mit sich sondern automatisch auch im Umgang mit ihren Kindern. Auch jedes Kind hat eine individuelle Balance im Bezug auf das Bedürfnis nach Routinen oder Flexibilität.

Je klarer wird die Bedürfnisse wahrnehmen, desto feiner können wir reagieren und so wiederum Kapazität für mehr Klarheit und eine schärfere Wahrnehmung generieren.

Nichts sorgt für mehr Klarheit, als Zeit in der Natur zu verbringen und unsere Sinne hier gehörig auf Grund zu schicken.

Geräuschen lauschen, Gerüche aufsaugen – erinnerst du dich, wie samtig sich einige Blätterarten anfühlen, wie würzig Baumrinde riechen kann und wie schön die Reflektionen der Sonne auf dem Wasser glitzern und tanzen? Selbst Sturm und Regen stören nicht – sie können uns mal ordentlich den Kopf freipusten.

Ob allein oder mit der ganzen Familie – die Wahrnehmung eines jeden wird herausgefordert, wir tanken wunderschöne Eindrücke und das gemeinsame Abenteuer lässt alle enger zusammenrutschen.

Mit Nahrungsmitteln und Gewürzen können wir unser emotionales und körperliches Wohlbefinden stark beeinflussen. Je besser unser Essen auf uns und unsere Belange abgestimmt ist, desto ausgeglichener sind wir – und das nicht nur in besonderen Belastungs- und Stresszeiten.

Ob streng vegan, Low Carb oder was auch immer.. Ganz persönlich denke ich, es gibt nicht DAS für mich beste Ernährungsprogramm oder den EINEN Weg. Dogmatismus hilft mir mit Blick auf eine gute Wahrnehmung und eine gesteigerte Klarheit nicht weiter. Im Gegenteil – Achtsamkeit ist ein währender Prozess und so ist mal dies und mal das der richtige Weg für mich – auch bei der Ernährung.

Es verlangt schon ein hohes Maß an Selbstreflexion, herauszufinden, welche Nahrungsmittel bei mir welche Wirkung haben, welche Bedürfnisse mir mein Körper mit gewissem Verlangen nach speziellen Dingen mitteilen möchte und was mir schlicht längerfristig einfach gar nicht gut tut, obwohl ich das im ersten Moment so empfinde. Der Einfluss von Werbung, Zeitmangel, Hunger, Ablenkung und Gewohnheiten ist hierbei nicht zu verachten.

Je feinfühliger wir im Umgang mit unserer Ernährung werden, desto klarer wird unsere Wahrnehmung auch für andere Dinge. Der Körper ist nicht mehr unnötigen Belastungen ausgesetzt und kann sich mehr seiner Umwelt und tiefgründigeren Eindrücken öffnen. Die Stimmung und der Ort, in der bzw. wo wir oder andere unsere Nahrung zubereiten, hat meiner Meinung nach auch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf deren Verträglichkeit.

Und wenn wir für uns den Bogen einmal raus haben, können auch unsere Familie und Kinder davon profitieren. Wenn wir sogar bei ihnen wahrnehmen könnten, was sie brauchen, was ihnen gut tut oder wie wir sie beim Herausfinden unterstützen können, ist das doch ein echt lohnenswertes Ziel, sich dafür selber mal genau unter die Lupe zu nehmen.

Ich persönlich habe neben dem Lauftraining im Yoga meine Erfüllung gefunden. Und das selbstverständlich nicht nur körperlich. Aber eigentlich ist es fast egal, welchen Sport wir für uns wählen. Sind wir mit Leib und Seele dabei und machen wir ihn regelmäßig, sorgen wir automatisch für einen optimalen Stoffwechsel unserer Zellen. Zwei Dinge sind entscheidend: 1. Dass wir einen Sport wählen, der uns gefällt & 2. das regelmäßige Dranbleiben.

Kleine und realistische Ziele können uns hier bei der Motivation helfen. Manche gehen gern in Sportgruppen, andere bleiben lieber für sich allein.

So weit, so gut. Und wenn keine Zeit bleibt? Wenn keine Kraft bleibt?

Dann sieh‘ dich nach etwas um, was besser in deinen Alltag passt. Regelmäßigkeit bedeutet nicht, dass du täglich Sport machen musst. Es kann auch ein Mal in der Woche sein. Du kannst mittlerweile mit tollen Programmen über das Internet vor deinem Computer aktiv werden, deinen Partner oder deine Partnerin mit einspannen oder dich nach Kursen umsehen, die du sogar mit deinem Kind oder der ganzen Familienbande besuchen kannst. Und wenn es nur 5 Minuten jeden Abend sind, in denen du ein kleines Workout verfolgst oder eine Runde spazieren gehst.

Die meisten Berufe sind mit viel Sitzen verbunden. Vielleicht hilft es dir auch schon, des Öfteren am Tag bewusst den Stuhl zu verlassen, bei einem Telefonat durch den Raum zu laufen oder die berühmte Treppe anstatt des Fahrstuhls zu wählen. Auch kleine Schritte können Schritte in die richtige Richtung sein.

Die befreiende Wirkung der Bewegung ist wunderbar. Der Geist klärt sich, Gedanken ordnen sich fast wie von allein, der Kreislauf tourt hoch und Spannungen werden abgebaut.

Raus aus dem Kopf und rein ins Herz! Denn wer seinen Kopf entlastet, hat viel mehr Kapazität, die kleinen und schönen Dinge zu beachten.

Unordnung und „Aufschieberitis“ blockieren und ganz nebenbei können einige Methoden zu mehr Ordnung richtig Spaß machen.

Was kannst du tun?

  • Ausmisten und das Wesentliche ordnen (z.B. mit der Konmari-Methode – alles hat seinen Platz)
  • Essensplan für die gesamte Woche erstellen – am besten mit allen Familienmitgliedern gemeinsam!
  • Einkaufsliste führen (praktisch immer dabei: auf dem Handy mit Notizzetteln o.Ä.)
  • Sofort! – alles was unter 3 Minuten dauert, wird sofort erledigt.
  • To-Do-Listen für alles, was mehr Organisation verlangt.
  • 10 Minuten-Trick für ungeliebte Tätigkeiten – Einfach anfangen & nach 10 Minuten ist es nicht perfekt, aber angegangen.

Bei aller Ordnungswut bleibe dennoch achtsam. Faulheit zur rechten Zeit ist auch ein wichtiges Instrument, um seine Gedanken zu ordnen und mehr Klarheit zu erlangen. Daher ist es manchmal auch ganz hilfreich, eine Not-to-do-Liste zu führen und sich bewusst zu machen, was auch einfach mal liegenbleiben darf.

Wer sich Zeit nimmt, zu analysieren, sacken zu lassen und zu verarbeiten, der wird sich immer besser verstehen, seine kleinen Fluchtwege durchschauen und schließlich klarer mit sich selbst werden. Ausreichend Schlaf, das habe ich ja schon minimal angerissen, ist da EIN Faktor, aber es gibt noch weitere kleine Möglichkeiten, wie du dich kurz und knapp im Alltag reflektieren kannst.

Morgen-Seiten

Hier schreibst oder malst du am Morgen konzentriert auf, was dich beschäftigt, in welcher Stimmung du bist, was du dir vornehmen möchtest oder was dir in der Nacht durch den Kopf gegangen ist. Ziel ist es, mit möglichst wenig Gedanken an das, was war, zu starten, sondern all das auf den Morgenseiten zu lassen und mit Motivation und klarerer Struktur zu den neuen Tag zu beginnen.

Me-Journal

Schnappt dir irgendein Buch mit leeren Seiten und schreibe eine Art Tagebuch. Jeden Tag kannst du dir deine Themen selbst setzen – es soll aber dein Leben und dein Denken betreffen. Wie einem guten Freund kannst du hier alles anvertrauen und niederschreiben, malen, Dinge ausschneiden und aufkleben. Kleine Wochenzusammenfassungen über deine Stimmung der Woche und was dich besonders beschäftigt hat, helfen, dich dennoch zielgerichtet zu reflektieren. Im Fokus steht hier jedoch das freie Schreiben deines Gedankenflusses.

Meditation

Ob du dich jeden Morgen oder jeden Abend auf ein Kissen setzt oder spazieren gehst, ist ganz egal. Es gibt ganz viele Formen von Meditation. Selbst das Kochen kann dazu werden. Wichtig ist, dass du möglichst passiv „denkst“. Alle Gedanken dürfen kommen und auch wieder gehen. Alles, was du tust, ist sie zu beobachten, zu registrieren, was dich offenbar beschäftigt. Jeder Gedanke ist gleich – versuche absolut nicht zu werten, zu unterdrücken oder dich festzuhalten. Mit etwas Übung dauert diese Gedankenphase immer kürzer und du wirst ruhiger und klarer. Selbst an diesem Punkt spricht man eigentlich noch nicht von wirklicher Meditation, aber wir bereiten uns schon gut darauf vor!

Erfolgstagebuch

Hier schreibst du jeden Abend auf, was dir an diesem Tag gut gelungen ist, was du abschließen konntest oder dich in gute Stimmung versetzt hat. Ging es vorhin um das Schaffen von Ordnung, gehört das hier irgendwie dazu. Es ist eine Art Done-Liste und setzt den i-Punkt auf die ganzen dich beschäftigenden Dinge. Du gehst in positiver Stimmung ins Bett und beeinflusst dadurch deinen Schlaf und den folgenden Tag maßgeblich.

Das Leben findet im Moment statt – nicht vorhin, nicht gleich – JETZT! Alte Gedanken, Pläne.. all‘ das hält uns ab, das IST in seiner Vollkommenheit wahrzunehmen. Jeder sollte seinen Weg finden, loszulassen, aus dem Hamsterrad auszusteigen und sich zu öffnen, für das, was uns aktuell umgibt – dann können wir klar wahrnehmen – dann sind wir wirklich achtsam.

Alle Basics sollten Grundlage einer festen Gewohnheit werden, um nachhaltig einen achtsameren Alltag zu kreieren. Jede Gewohnheit, so sagt man, benötigt ca. 40 Tage, um sich zu festigen. Mit meinen 7 Basics hast du nun also 7×40 Tage ordentlich Programm ;). Ich wünsche dir ganz viel Freude, gutes Gelingen und hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben.

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